Der Blautopas – König der Edelsteine

Eine Parure mit tiefgründigen Blautopasen und strahglenden Diamanten in Weißgold gefasst
Der Blautopas mit seiner tiefblauen Farbe entfaltet seine ganze Pracht, wenn er zusammen mit Diamanten gefasst wird. (Foto: dolgachov)

Sehr selten, sehr teuer und der Traum einer jeden Frau: Ein Schmuckstück mit einem Blautopas

Obwohl der Topas ein sehr begehrter Edelstein ist, ist er relativ preiswert. Er wird häufig auch in Modeschmuck verarbeitet und sein Farbspektrum reicht von farblos, durchsichtig bis hin zu gelb, rosa und grün. Wegen seiner Härte ist er als Schmuckstein von Goldschmieden sehr begehrt, da er sich leicht schleifen und verarbeiten lässt. Im Gegensatz zum „normalen“ Topas zählt der sehr seltene Blautopas zu den teuersten Edelsteinen der Welt. Er wird von Juwelieren zu exklusiven und sehr teueren Schmuck-Kollektionen verarbeitet. Nur sehr selten gelingt es, Steine von gleicher Größe und Färbung zu finden um daraus eine Parure (Schmuckset) zu fertigen.

 

 

Der Blautopas zählt nach dem Diamanten zu den härtesten Edelsteinen

Der normale Topas in ein er leicht bläulichen Färbung. Nur der seltene Blautopas zeichnet sich durch eine tiefblaue Farbe aus. (Foto: Johnno)

Mit einer Mohshärte von 8 zählt der Topas zu den harten Edelsteinen.  Die Härte von Mineralen wird auf einer Skala nach Friedrich Moh definiert. Mit einer Härte von 10 erreicht der Diamant den Spitzenwert auf der Mohschen Skala. Der Topas ist ein sehr wertvoller Schmuckstein und von Goldschmieden sehr begehrt. In seiner natürlich reinen Form ist der Topas farblos und durchsichtig. Durch Fehler in der Struktur nimmt er manchmal durch Lichtbrechungen unterschiedliche Farbtöne an, die von grau, gelb oder rosa bis hin zu grün reichen können.

Da der „normale“ Topas sehr häufig vorkommt ist er ein relativ preiswerter Edelstein. Eine Ausnahme bildet der Blautopas, auch Edeltopas genannt, der aufgrund seiner intensiven blauen Färbung und Tiefe der wertvollste Topas ist. Dieser Stein kommt in der Natur sehr selten vor und nur wenige Juweliere verarbeiten ihn in ihren besten und teuersten Kollektionen.  Als Solitär-Stein gefasst besticht der Blau-Topas durch sein einmaliges Feuer, seine Farbtiefe und wird häufig in Verbindung mit Diamanten verarbeitet.

 

Früher galt der Blautopas als Privileg des Hochadels und wurde in Kronen und Zeptern eingesetzt

Der Blautopas ist auch der Zentraledelstein der Bayerischen Königskrone
Auch die Bayerische Königskrone schmücken prächtige unbezahlbare Blautopase.

Der Topas (vor allem der Blautopas) wird seit Jahrhunderten zu Schmuck verarbeitet:  Man findet ihn sowohl in der englischen Königskrone, der Bayerischen Königskrone und in der Kaiserkrone des Römischen Reiches. Die größten Topase wurden in Brasilien gefunden:

Zu den  berühmtesten aller Blau-Topase zählen der „Lua de Marabà“ (Mond von Marabà) mit einem Gewicht von 25,25 ct. was einem Gewicht von ca. 4,9 Gramm entspricht, oder der  „Topaz Azul“, ebenfalls aus Brasilien mit 8,225 ct. und der  „Brazilian Prinzess“  mit einem Gewicht von 12,55 ct.

 

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